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Gnade sei mit euch und Friede
von Gott, unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Wir wollen uns heute unter einige
Verse aus dem Epheserbrief stellen. Das heißt, wir machen weiter
in unserer Reihe durch den Epheserbrief. Und wir sind jetzt mittlerweile
ja schon seit einiger Zeit in Kapitel 5 angekommen. Und den
Predigtext finden wir heute in Epheser Kapitel 5 in den Versen
18 bis 21. Wir hören das Wort des lebendigen
Gottes. Und berauscht euch nicht mit
Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes. Redet zueinander mit Psalmen
und Lobgesängen und geistlichen Liedern. Singt und spielt dem
Herrn in eurem Herzen. Sagt allezeit Gott dem Vater
Dank für alles in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus. Ordnet euch einander unter in
der Furcht Gottes. Gemeinde unseres Herrn Jesus
Christus, Wenn ihr das Wort Gottesdienst hört, woran denkt ihr als erstes? Vermutlich denkt ihr sofort an
das, was wir normalerweise sonntags morgens hier tun. Aber das ist nicht immer das,
was die Bibel meint, wenn sie von Gottesdienst spricht. In
Römer 12 Vers 1 zum Beispiel sagt Paulus, dass wir unser ganzes
Leben für Gott als Gottesdienst leben sollen. Er schreibt dort,
ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit
Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges,
heiliges Gott, wohlgefälliges Opfer. Und jetzt? Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Unser ganzes Leben als Gottesdienst? Oder nur sonntags morgens? Was ist jetzt Gottesdienst? Von
der Bibel her kann man sagen, dass es zwei Arten von Gottesdienst
gibt. Einmal soll unser ganzes Leben
eben Gottesdienst sein. Egal was wir tun, egal ob wir
essen oder trinken, wir sollen alles für Gott tun und vor Gott. Das heißt in dem Bewusstsein,
dass er alles sieht, dass wir seine Kinder sind und dass wir
ihm gehören. Das ist das, womit wir uns unter
anderem letzten Sonntag beschäftigt haben. Ja, das, was Paulus unter
anderem in den Versen 15 bis 17 beschreibt. Da geht es darum,
Gottes Willen zu tun, indem man biblische Prinzipien auf bestimmte
Situationen anwendet in seinem Leben und das dann zusammenbaut
und in die Praxis umsetzt. Wir können sagen, dass wir jeden
Tag Gottesdienst leben sollen. Aber daneben gibt es eben noch
den Gottesdienst, den wir normalerweise sonntags feiern. Das ist die
Zeit, wo wir uns ganz besonders auf Gott ausrichten, uns auf
ihn konzentrieren. In dieser Zeit leben wir nicht
nur vor ihm, wir richten uns an ihm aus. Es ist die Zeit,
wo wir gemeinsam sein Wort hören, wo wir ihn loben und ihn preisen,
wo wir an ihn denken, zu ihm beten, seinen Namen bekennen
und immer wieder durch die Sakramente auch im Glauben gestärkt werden.
Wir sollen also einerseits mit unserem ganzen Leben Gottesdienst
leben und andererseits zu bestimmten Zeiten Gottesdienst feiern. Vor einigen Jahrhunderten, vor
allem so im Mittelalter, gab es die Auffassung, dass es das
Wichtigste ist, Gottesdienst zu feiern, während man es fast
völlig vergaß, den Gottesdienst auch im Alltag zu leben. Und
jede Familie, die damals etwas auf sich hielt, die schickte
eines ihrer Kinder ins Kloster. Ja, vor lauter Arbeit hatte man
wenig Zeit, sich jetzt wirklich auf Gott zu konzentrieren. Es
war auch oft schwierig, weil man eben keine Bibel hatte oder
nicht lesen konnte. Aber dann schickte man eben eines
seiner Kinder ins Kloster und erhoffte sich dadurch, dass dann
das Positive, was dieses Kind dort tut, dann auf die ganze
Familie abstrahlt. Nach dem Motto, einer für alle
anderen. Und dann kam die Reformation
und die Reformatoren sagten, natürlich ist es sehr wichtig,
Gottesdienst zu feiern, aber gleichzeitig möchte Gott auch,
dass wir unser gesamtes Leben als Gottesdienst leben. Deswegen kann man auch als hart
arbeitender Familienvater oder als Mutter von vielen Kindern
zur Ehre Gottes leben, selbst wenn man nicht die Zeit hat,
jeden Tag mehrere Stunden zu beten. So sagte Martin Luther
einmal, wenn eine arme Dienstmagd das Haus kehret und tut solches
im Glauben an Christus, so tut sie ein besseres Werk und größeren
Gottesdienst, als der heilige Antonius es in der Wüste getan
hat. Dazu muss man wissen, der heilige
Antonius galt damals als großes Vorbild. Er war ein Mönch gewesen,
der im Altertum in der Wüste gelebt hat und zumindest behauptet
hat, sich dauerhaft auf Gott ausgerichtet zu haben. Und Luther
sagt jetzt eben, jede Dienstmark gefällt Gott mit ihrer Arbeit
besser als dieser Antonius, wenn sie diese Arbeit zu Gottes Ehre
tut. Und auch heute noch kann es so
ein Denken geben, dass wir wirklich nur Dinge tun, die Gott gefallen,
wenn wir uns direkt auf ihn ausrichten. Ich habe mal auf einer Fortbildung
mit anderen Kollegen eine junge Frau getroffen und sie erzählte
uns, als sie hörte, dass wir Christen sind, dass sie auch
christlich aufgewachsen ist, aber dass sie jetzt nicht mehr
so viel damit zu tun haben möchte. Und dann haben wir sie gefragt,
warum, und dann berichtete sie uns von ihrer Familie. Und ihre Eltern waren eben ständig
auf irgendwelchen christlichen Konferenzen unterwegs, ständig
auf irgendwelchen christlichen Veranstaltungen und haben darüber
ihre Arbeit und auch die Familie völlig vernachlässigt. Und das
hatte auf sie einen so schlechten Einfluss, dass sie gesagt hat,
mit diesem Christentum möchte ich nichts mehr zu tun haben.
Das ist ein tragischer Fall. Dann gibt es andere Leute, die
trennen den Sonntag ganz krass vom Rest der Woche. Sonntags zumindest anderthalb
Stunden sind für Gott da, aber der Rest der Zeit, der gehört
mir, da mache ich, was ich will. Gott gefällt es nicht, wenn wir
vor lauter Gottesdienst feiern, vergessen, Gottesdienst zu leben
oder wenn wir denken, dass Gottesdienste nur etwas für Sonntags sind.
Aber es gibt eben daneben auch noch das andere Extrem. Manche Leute glauben, dass sie
regelmäßige Gottesdienste und eine feste Gemeinde überhaupt
nicht brauchen. Man kann ja schließlich auch
in die Natur gehen und dort Gott erleben, man kann ja schließlich
mit seinem Leben ihn ehren, da muss man doch nicht zusammen
mit einer Gemeinde Gottesdienst feiern. Man kann ja Gott auch
alleine begegnen. Wiebe macht klar, dass Gott beides
möchte. Er möchte, dass wir mit unserem
ganzen Leben Gottesdienst feiern, Gottsdienst leben, und er möchte,
dass wir zu bestimmten Zeiten ihm zur Ehre Gottesdienst feiern. Beides ist wichtig. In der Predigt am letzten Sonntag
ging es darum, was es bedeutet, unser Leben als Gottesdienst
zu leben. Und heute in dieser Predigt wollen
wir uns damit beschäftigen, was es heißt, Gottesdienst zu feiern. Mein Thema ist für heute Morgen
Gottesdienst feiern. Ich habe drei Punkte. Erstens
Gottesdienst feiern, damit du durch Gottes Wort mit dem Heiligen
Geist erfüllt wirst. Zweitens Gottesdienst feiern,
damit du Gott durch den Heiligen Geist anbetest. Und drittens
Gottesdienst feiern, damit du für dein Leben mit dem Heiligen
Geist ausgerüstet wirst. Warum reicht es nicht, nur unser
Leben als Gottesdienst zu leben? Warum müssen wir uns treffen?
Warum müssen wir zum Beispiel diese Räume erst renovieren,
dann teure Miete bezahlen, sonntags früh aufstehen, sich mit Putzen,
mit Technik, mit Abwaschen auseinandersetzen? Ist das nicht alles total aufwendig
und würde auch viel leichter gehen? Das Ding ist, während wir uns
tatsächlich in unserem Alltagsgottesdienst so verhalten sollen, dass wir
unser Leben vor Gott und für Gott leben, Passiert sonntags
hier etwas, das beim Essen, beim Trinken, beim Arbeiten, beim
Schlafen, beim Spielen und beim Aufräumen nicht passiert? Wenn wir uns treffen, uns auf
Gott auszurichten und Gottesdienst zu feiern, dann werden wir von
Gott mit seinem Heiligen Geist beschenkt. Gott liebt es, wenn
wir in unserem Alltag unsere Aufgaben treu und gewissenhaft
ausführen. Aber seinen heiligen Geist, den
schenkt er uns nur dann, wenn wir ihn persönlich suchen. Dann, wenn wir Bibel lesen oder
beten, alleine oder als Familie. Aber ganz besonders dann, wenn
wir uns hier sonntags als Gemeinde treffen, als Gottesvolk. Ja,
wie wir es manchmal in der Gemeinde sagen, der Sonntagsgottesdienst
ist die Rushhour des Heiligen Geistes. Und das bringt mich
zu meinem ersten Punkt. Gottesdienst feiern, damit du
durch Gottes Wort mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst. Vielleicht sagst du jetzt, Moment,
haben wir als Christen nicht alle schon den Heiligen Geist?
Warum müssen wir uns dann mit dem Heiligen Geist beschenken
lassen? Tatsächlich haben wir den Heiligen Geist. Er wohnt
im Herzen eines jeden Christen. Mit ihm sind wir versiegelt worden.
Das haben wir bisher nicht nur einmal im Epheserbrief gelesen. Aber war es auch, desto enger
und intensiver unsere Beziehung zu Gott ist, desto mehr vom Heiligen
Geist haben wir. Und desto mehr wir vom Heiligen
Geist haben, desto enger ist unsere Beziehung zu Gott. Und
deswegen schreibt Paulus in Vers 18, und berauscht euch nicht
mit Wein, was Ausschweifung ist, sondern werdet voll Geistes. Zu allen Zeiten, wo wir bewusst
die Gemeinschaft mit Gott suchen, aber besonders hier im Gottesdienst,
da werden wir von ihm mit seinem Heiligen Geist beschenkt. Und
das ist es, was Jesus meint, wenn er uns verspricht, wo zwei
oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich mitten unter ihnen.
Natürlich ist Jesus immer überall da. Er ist Gott und Gott ist allgegenwärtig. Aber gerade dann, wenn wir die
Gemeinschaft mit ihm suchen, dann ist er ganz besonders da
und beschenkt uns mit seinem Heiligen Geist. Paulus formuliert es hier in
Vers 18 interessanterweise als Befehl. Er schreibt, werdet voll
Geistes. In anderen Worten, Gott sagt,
sucht die Gemeinschaft mit mir und dann werde ich euch mit meinem
Heiligen Geist beschenken. Aber vorher steht erstmal etwas
anderes da in diesem Vers. Etwas Negatives. Vers 18 fängt
so an. Und berauscht euch nicht mit
Wein, was Ausschweifung ist. Nun ist es ja so, dass die Bibel
tatsächlich einiges zum Thema Alkohol zu sagen hat. Sie sagt,
es ist erlaubt, Alkohol in Maßen zu trinken. Sie sagt sogar, wir
dürfen Alkohol genießen. Manchmal ist es auch gut, Alkohol
aus medizinischen Gründen zu trinken. Die Bibel sagt auch,
dass niemand Alkohol trinken muss. Es ist völlig in Ordnung,
darauf zu verzichten. Und? Und das ist es, was Paulus
hier sagt, sich zu betrinken ist verboten. Das bedeutet, wir
sollen niemals so viel trinken, dass wir nicht mehr Herren unserer
eigenen Sinne sind. Aber was hat das jetzt zu tun
mit Gottesdienst feiern? Warum macht Paulus hier diesen
Gegensatz auf zwischen wir sollen uns nicht betrinken und wir sollen
vollgeistes werden? Kam die Epheser immer betrunken
in den Gottesdienst, wie die Korinther teilweise? Oder warum
schreibt er das? Die Antwort finden wir, wenn
wir uns die Gottesdienste der Heiden damals anschauen. Gerade in Ephesus waren besonders
die Gottes- bzw. Götzendienste für den Gott Bacchus
bekannt, oder auf Griechisch Dionysos. Und Gottesdienste für
diesen Gott, die erhielten im Grunde einem riesigen Besäufnis.
Und weil es so war, stellt Paulus hier das Weintrinken dem Vollgeisteswerden
gegenüber. Er sagt, ihr braucht den Heiligen
Geist, ihr sollt voll werden von ihm. Aber das funktioniert
nicht, indem ihr euch irgendwie in eine abgehobene Stimmung versetzt. Sei es durch Alkohol oder durch
Drogen oder, wie es heute oft der Fall ist, durch Musik. In 1. Korinther 14 legt Paulus
zwei grundlegende Prinzipien dar, um Gottesdienst zu feiern.
Er sagt, erstens Gottesdienste müssen so sein, dass alle, die
daran teilnehmen, durch diesen Gottesdienst erbaut werden. Und zweitens sagt er, Gottesdienste
müssen in Ordnung stattfinden. Ja, denn wir können nicht erbaut
werden, wenn alles drunter und drüber geht und wir nicht mehr
die Herren unserer Sinne sind. Wie sieht das jetzt konkret aus?
mit dem Gottesdienst feiern und dem Heiligen Geist. Das Ganze hat drei Dimensionen
oder drei Richtungen. Die erste Richtung ist die Richtung
von Gott zu uns. Die zweite Richtung ist die Richtung
von uns zu uns und die dritte Richtung ist die Richtung von
uns zurück zu Gott. Schauen wir uns die drei Richtungen
an. Die erste Richtung von Gott zu uns. Gott beschenkt uns mit
seinem Heiligen Geist durch sein Wort. Theologen haben das so
formuliert. Sie haben gesagt, der Heilige
Geist bindet sich an das Wort. Man sieht das sehr gut, wenn
wir Vers 18 hier in Epheser 5 mit einem ganz ähnlichen Vers im
Kolosserbrief vergleichen. Kolosser 3, Vers 16 ist sehr
ähnlich aufgebaut wie Epheser 5, Vers 18. Aber es gibt einen
kleinen Unterschied. Im Kolosserbrief steht nicht,
werdet voll Geistes, wie hier in Epheser, sondern dort steht,
lasst das Wort des Christus reichlich in euch wohnen. Wir sehen daran, es ist also
das Gleiche, voll des Heiligen Geistes zu sein und das Wort
Christi reichlich in uns wohnen zu haben. Weil sich der Heilige
Geist an Gottes Wort bindet, beschenkt Gott dich mit seinem
Heiligen Geist immer dann, wenn Gottes Wort verkündigt wird. Das ist die erste Richtung, die
im Gottesdienst passiert, von Gott zu uns. Die zweite Richtung ist dann
die von uns zu uns. Wir haben es in den Kapiteln
2 und 3 des Epheserbriefes ausführlich gesehen. Die Mauer zwischen uns
Und uns, die ist durch Jesus eingerissen, durch das, was er
für uns am Kreuz getan hat. Und wir feiern jetzt Gottesdienst
unter anderem, um uns gegenseitig zu dienen, Gemeinschaft zu haben,
um uns gegenseitig zu trösten, zu ermutigen und wenn es sein
muss, auch zu ermahnen. Und dann gibt es noch die dritte
Richtung, die Richtung, die von uns zu Gott zurückführt. Ja,
wir beten ihn an, wir bekennen uns zu ihm und wir antworten
dadurch auf das, was er uns versprochen hat und was er uns durch sein
Wort geschenkt hat. Ja, das sind die drei Richtungen,
die drei Dimensionen eines Gottesdienstes. Von Gott zu uns, von uns zu uns
und dann wir zurück zu Gott. Und ich habe dabei jetzt viel
über Predigen gesprochen. und über gegenseitiges Dienen
und über Beten. Aber vermutlich ist euch aufgefallen,
all das erwähnt Paulus hier überhaupt nicht. Stattdessen sagt er, Vers
18, wir sollen voll Geistes werden, indem wir, Vers 19, singen. Er schreibt dort, ihr redet zueinander
mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und
spielt dem Herrn in eurem Herzen. Die Frage ist, wie passt jetzt
singen in unser Dreieck? Die Antwort, die Paulus uns hier
gibt, lautet, singen passt nicht nur in eine der drei Richtungen,
sondern in alle drei Richtungen. Vers 19 ist das erste, was er
sagt, er redet. Wenn wir im Gottesdienst singen,
dann reden wir Gottes Wahrheit. Jedes Lied ist so eine Art Kurzpredigt,
die du mit den anderen zusammen predigst als Team. Und deswegen
ist es so wichtig, dass Lieder, die wir in der Gemeinde singen,
einen tiefen Text haben, der der biblischen Wahrheit entspricht. Ja, man vermittelt kaum biblische
Wahrheit, wenn man einen Refrain mit dem geistlichen Nährwert
eines McDonalds-Cheeseburgers 19 Mal wiederholt. Wenn wir in der Gemeinde singen,
dann verkündigen wir Gottes Wahrheit. Aber das ist nicht alles. Das
zweite Wort in Vers 19 ist Zueinander. Wir singen nicht einfach irgendwo
in die Weltgeschichte hinein, sondern wir singen einander zu. Wir predigen uns Gottes Wahrheit
gegenseitig. In letzter Zeit ist einigen aus
der Gemeinde aufgefallen, dass beim Abendmahl immer so eine
ernste und in sich gekehrte Stimmung herrscht. Sie haben dann vorgeschlagen
und sie praktizieren das jetzt auch so, dass man sich beim Abendmahl
auch gegenseitig anschaut, um den Aspekt der Gemeinschaft zu
betonen und auch zu feiern. Und ich finde es richtig gut. Und ich möchte euch ermutigen,
nicht nur das Abendmahl als etwas Gemeinschaftliches zu sehen,
sondern auch das Singen. Wir sollen beim Singen zueinander
reden. Ja, dein Gesang hier am Sonntag
ist im Prinzip eine Predigt für alle anderen. Gerade für deinen Sitznachbarn. Hast du schon einmal darüber
nachgedacht? Ich weiß ehrlich gesagt nicht,
warum Paulus hier das Singen herausgreift. Er hätte ja auch
schreiben können, werdet voll Geistes, indem ihr richtig gut
bei der Predigt zuhört. Ja, das wäre ja richtig und würde
zu vielem passen, was das Neue Testament zu diesem Thema sagt. Aber er sagt hier, werdet voll
Geistes, indem ihr singt. Vielleicht tut er das, weil gerade
beim Singen alle drei Richtungen oder Dimensionen des Gottesdienstes
beinhaltet sind. Ja, wir empfangen Gottes Wahrheit
in den Liedern, wir sprechen sie uns gegenseitig zu und wir
geben etwas an Gott zurück, was wir jetzt im zweiten Punkt sehen
werden. Zweiter Punkt Gottesdienst feiern,
damit du Gott durch den Heiligen Geist anbetest. Es gibt einen
neuen Trend innerhalb einiger Freikirchen und man sagt dann,
ja, tatsächlich ist der Sonntagsgottesdienst wichtig. Aber der Hauptsinn eines
Gottesdienstes, der besteht darin, dass wir ausgerüstet und gestärkt
werden. Das Eigentliche unseres christlichen
Lebens, das passiert unter der Woche, nämlich dann, wenn wir
unser Leben als Gottesdienst leben, anderen Menschen von Jesus
erzählen und so weiter. Und um uns dafür auszurüsten,
dafür ist dann eben der Sonntagsgottesdienst da. Ich glaube tatsächlich, dass
da sehr viel Wahres dran ist. Tatsächlich soll der Gottesdienst
uns für unser praktisches Leben ausrüsten. Aber das ist nicht alles. Und
ich wage sogar zu behaupten, dass das nicht die Hauptsache
ist. Im Kern geht es nämlich in einem Gottesdienst darum,
dass wir Gott die Ehre geben. Natürlich soll ein Gottesdienst
mich stärken und ausrüsten, aber selbst für den Fall, dass ich
mal nach einem Gottesdienst das Gefühl habe, wenn ich ehrlich
bin, habe ich jetzt heute nicht so viel für meinen Alltag mitgenommen,
dann sollen wir trotzdem uns sagen, wenn wir von ganzem Herzen
Gott angebetet haben, dann hat die Hauptsache bei diesem Gottesdienst
gestimmt. Und natürlich ist es nicht gut,
wenn uns Gottesdienste, ganz besonders Predigten, nicht für
den Alltag ausrüsten. Aber die Hauptsache muss immer
die Hauptsache bleiben. Gott anzubeten. Und damit sind wir auch schon
bei dieser dritten Richtung unseres Dreiecks. Gott dient uns, wir
dienen einander und jetzt drittens wir dienen mit unserem Singen
Gott. Das sehen wir in den Versen 19b
und 20. Dort lesen wir singt und spielt dem Herrn in eurem
Herzen. Sagt alle Zeit Gott dem Vater
Dank für alles in dem Namen unseres Herrn Jesus Christus. Herr Singen
ist dann auch unsere Antwort an Gott. Wir loben ihn, wir danken
ihm für das, was er für uns getan hat. Dafür, dass er uns nicht
in unseren Sünden gelassen hat. Dafür, dass Jesus nicht nur einfach
für irgendwen gestorben ist, sondern dass Jesus für dich gestorben
ist und das, als du noch Sünder warst. Beim Singen kommen also alle
drei Dimensionen des Gottesdienstes zusammen. Wir werden mit Gottes
Wahrheit beschenkt, wir dienen uns gegenseitig und wir antworten
Gott. Das, was den gesamten Gottesdienst
im Großen ausmacht, das kommt alles beim Singen im Kleinen
zusammen. Und ich möchte euch das jetzt
an einem sehr bekannten Lied deutlich machen, was wir öfter
singen, was wir auch nachher noch singen werden. Es ist das
Lied Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren. Schon in dieser ersten Zeile
des Liedes finden wir alle drei Richtungen. Einerseits wird Gottes
Wort verkündigt. Gott ist der Herr, der mächtige
König, dem alle Ehre gebührt. Das ist die erste Richtung. Zweitens fordern wir uns durch
dieses Lied gegenseitig zum Singen auf. Yazid heißt interessanterweise
nicht, ich lobe den Herrn, sondern lobe, also Sitznachbar, lobe
den Herrn, den mächtigen König. Bist du dir im Klaren darüber,
vor wem du hier stehst, dem Besten, dem Schönsten, dem mächtigsten
Wesen in dieser Wirklichkeit, reagiere entsprechend. Und das Dritte ist, wir loben
Gott für das, was er ist. Er ist der mächtige König der
Ehren. Später in dem Lied nennt der Dichter verschiedene Gründe.
Er sagt, er ist der, der deinen Stand sichtbar gesegnet hat.
Er ist der, der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet
hat. Er ist der, der dich erhält. All das und noch viel mehr hat
Gott für dich getan. Deswegen lobe ihn. Das ist die dritte Richtung. Und wie soll jetzt das Singen
im Gottesdienst praktisch aussehen, sodass es zu Gottes Ehre stattfindet?
Neben den drei Richtungen, die wir uns bisher angeschaut haben,
finden wir fünf weitere Prinzipien in unserem Abschnitt. Das erste, was wir sehen, ist,
wir sollen nicht singen, um uns in eine bestimmte Stimmung zu
versetzen. Herr Paulus macht ja in diesem Abschnitt den Kontrast
auf zwischen den heidnischen Gottesdiensten und einem Gottesdienst,
der Gott Ehre macht. Den heidnischen Gottesdiensten
ging es nur darum, etwas zu erleben, eine bestimmte Stimmung oder
in einen bestimmten Rausch zu geraten. Beim Singen in der Gemeinde geht
es darum, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden. Ja, und so
sollten wir beim Singen immer in der Lage sein, zueinander
die Texte zu reden und zu hören. Ja, Gott möchte nicht, dass ich
mich beim Singen irgendwie so in meine eigene Welt verabschiede. Das zweite, was wir sehen, wir
sollen miteinander singen. Ja, Singen ist ein Gemeinschaftsprojekt
der gesamten Gemeinde. Paulus fordert hier in dem gesamten
Abschnitt alle Christen in Ephesus jeweils zu den verschiedenen
Dingen auf. Und von daher ist es nicht gut, wenn in einem Gottesdienst
ein Chor oder eine Band den Großteil der Lieder singt und die anderen
Leute entweder gar nicht oder nur leise mitsingen. Wie auch
immer man die Musik im Gottesdienst gestaltet, und ich glaube, da
gibt es große Freiheiten, wichtig ist, dass die singende Gemeinde
das ist, was man am lautesten hört. Das dritte, was wir sehen, ist,
wir sollen Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder singen.
Vers 19. Ja, es gibt Leute, die sagen, mit all diesen drei Begriffen
sind ausschließlich die Psalmen des Alten Testaments gemeint. Aber ich glaube nicht, dass das
stimmt. In anderen Gemeinden ist es so,
dass kaum noch Psalmen gesungen werden. Und ich glaube, dass
Gott uns hier dazu auffordert, beides zu singen. Das Wort Psalmen
bezieht sich tatsächlich auf die Psalmen und die anderen beiden
Wörter, Lobgesänge und geistige Lieder, die beschreiben Lieder,
die biblische Texte haben, aber die wir so eben nicht wörtlich
in der Bibel finden. Das vierte, was wir sehen, ist,
wir sollen spielen, Vers 19. Und damit sind Instrumente gemeint,
die das Singen begleiten. Ja, wörtlich bedeutet das Wort
hier Zupfen. Vermutlich wurde in den frühen
Gemeinden im Gottesdienst mit einer Harfe oder einer Lyra begleitet,
also irgendein Seiteninstrument. Wir dürfen und wir sollen Instrumente
benutzen. Und ich glaube auch hier, dass
wir große Freiheit haben, welche Instrumente wir benutzen. Wichtig
ist nur, dass die Instrumente die Musik nicht dominieren, sondern
dass das Singen der Gemeinde im Vordergrund steht und die
Instrumente das eben unterstützen. Und auch hier gilt wieder dieser
Gedanke, das, was man am ehesten hört, das soll der Gesang der
gesamten Gemeinde sein. Und fünftens, wir sollen singen
und spielen dem Herrn in unseren Herzen. Der wichtigste Punkt kommt zum
Schluss. Welche Instrumente wir auch immer
benutzen, ja wie auch immer wir das im Einzelfall gestalten,
das Wichtigste ist, dass wir es ernst meinen. Ja, dass unser
Singen nicht einfach nur ein gedankenloses vom Blatt abgesinge
ist, weil der da vorne halt gesagt hat, dass wir jetzt als nächstes
das halt singen. Ja, und das ist einer der Hauptkritikpunkte
der Propheten im Alten Testament. Ja, manchmal ist das Volk Israel
einfach in Götzendienst gefallen, aber längst nicht immer. Manchmal
haben sie auch tatsächlich den wahren Gott angebetet und sich
zu Gottesdiensten getroffen, Aber sie haben ihn angebetet
mit ihren Lippen. Und ihre Gedanken und ihre Herzen,
die waren ganz woanders. Wir haben das eben in Jesaja
29 gelesen und ich lese nochmal die Verse 13 und 14. Dort sagt
Gott, weil sich dieses Volk mit seinem Mund mir naht und mich
mit seinen Lippen ehrt, während es doch sein Herz fern von mir
hält und ihre Furcht vor mir nur angelerntes Menschengebot
ist. Siehe, so will auch ich künftig mit diesem Volk wundersam,
ja überaus wundersam und verwunderlich umgehen, und die Weisheit seiner
Waisen soll zunichte werden und der Verstand seiner Verständigen
unauffindbar sein. Gott hasst herzlosen Gottesdienst. Und er hasst herzloses Segen
ganz genauso. Jesus hat diese Verse aus Jesaja
immer wieder zitiert in seinen Debatten mit den Pharisäern.
Die Pharisäer lebten 700 Jahre nach Jesaja, aber das Problem
bei ihnen war genau dasselbe. Und ich glaube, wir haben dieses
Problem auch heute immer noch. Ein Theologe, mit dem ich gut
bekannt bin, der hat vor einigen Jahren mal erzählt, dass eines
Tages seine zehnjährige Tochter zu ihm kam, damals war sie ungefähr
zehn Jahre alt, und sagte zu ihm, Papa, Ich glaube, Christen
lügen nie so oft wie beim Singen. Und ich befürchte, dass sie recht
hat. Leute, wir stehen vor dem lebendigen
Gott. Wir dürfen im Gottesdienst trotz
aller unserer Sünde ihm begegnen, mit ihm Gemeinschaft haben. Ja, wir stehen vor dem, der seinen
eigenen Sohn aus Liebe zu uns geopfert hat. Die Mauer ist weg. Lasst uns von Herzen ihm danken
und das zum Ausdruck bringen, indem wir wirklich von Herzen
singen. Und auch wenn es darum geht,
sich nicht in den Rausch zu versetzen, ja, von Herzen singen hat eine
ganze Menge mit unseren Gefühlen zu tun. Es ist leicht und sicherlich
manchmal auch berechtigt, wenn wir einige andere Gemeinden dafür
kritisieren, wie sie das Singen gestalten. Aber viel wichtiger
ist die Frage, wie sieht es eigentlich bei uns aus? Wo bin ich beim
Singen mit meinem Herzen? Wo bin ich beim Singen mit meinen
Gedanken? Wie singe ich tatsächlich lieblich
für Gott in meinem Herzen? Fünf praktische Prinzipien für
das Singen aus unserem Abschnitt. Erstens, Singen ist nicht dazu
da, um uns an eine bestimmte Stimmung zu versetzen. Zweitens, Singen ist ein Gemeinschaftsprojekt. Drittens, Singen besteht aus
Psalmen und Liedern. Viertens, Singen darf und soll
nach Möglichkeit durch Instrumente begleitet werden. Und fünftens,
das Wichtigste, Singen muss von Herzen kommen. So beten wir Gott an, dass es
ihm gefällt. Ich habe ja eben so ein bisschen
kritisch angemerkt, dass man den Gottesdienst nicht nur oder
nicht in erster Linie als Ausrüstung für die Woche sehen soll. Aber das ist er natürlich auch. Und genau damit wollen wir uns
jetzt im dritten und letzten Punkt beschäftigen. Mein dritter
Punkt, Gottesdienst feiern, damit du für dein Leben mit dem Heiligen
Geist ausgerüstet wirst. Im Gottesdienst werden wir von
Gott mit seinem Heiligen Geist beschenkt. Das haben wir gesehen.
Um richtig Gottesdienst zu feiern, aber eben dann auch, um unser
ganzes Leben als Gottesdienst zu leben. In Vers 20 heißt es,
sagt alle Zeit Gott dem Vater Dank für alles in dem Namen unseres
Herrn Jesus Christus. Ich bin davon überzeugt, dass
in diesem Vers beide Gottesdienste zusammenkommen. Einerseits sollen
wir Gott direkt danken, wenn wir Gottesdienst feiern. Andererseits sagt Paulus in Römer
12, dass wir unser ganzes Leben als Gottesdienst leben sollen,
indem wir uns selbst als Dankopfer darbringen. Der Gottesdienst am Sonntag soll
uns also ausrüsten, mit unserem ganzen Leben Gott gegenüber Danke
zu sagen. Sowohl indem wir wirklich Danke
sagen, indem wir zu Gott beten und ihm Danke sagen für die Dinge,
die er uns schenkt, aber auch dadurch, dass wir mit unserem
Leben Danke sagen. Danke für seine Gnade, danke
für seinen Sohn, danke für all das Gute, was er uns jeden Tag
schenkt. Und diese Dankbarkeit zeigen
wir zum Beispiel dadurch, dass wir uns darum bemühen, nach biblischen
Prinzipien Entscheidungen zu treffen. Das war der Punkt von
den Versen direkt vorher, die wir uns in der Predigt am letzten
Sonntag angeschaut haben. Aber der Gottesdienst am Sonntag
soll uns nicht nur dazu ausrüsten, unser Leben unter der Woche aus
Dankbarkeit gegenüber Gott zu führen. sondern es soll uns auch
für unseren Umgang miteinander ausrüsten. Vers 21, ordnet euch
einander unter in der Furcht Gottes. Und Unterordnung ist nun wirklich
nicht das Trendwort unserer Zeit. Es ist das Gegenteil von Selbstverwirklichung. Es bedeutet, eigene Freiheiten
aufzugeben. Es bedeutet, die eigene Komfortzone
zu verlassen. Es bedeutet, sich von anderen
etwas sagen zu lassen. Und das nicht in erster Linie
wegen dem anderen, dem ich mich dann unterordne, sondern in erster
Linie wegen Gott. Das heißt, ordnet euch einander
unter in der Furcht Gottes. Wie gesagt, das widerspricht
allem, was dein Herz dir sagt. Das widerspricht auch allem,
was unsere Kultur dir sagt. Aber es entspricht dem, was Gott
dir sagt. Und weil alles in uns vermutlich
gegen diesen Gedanken rebelliert, deswegen brauchen wir den Heiligen
Geist. Um Gottesdienst durch Unterordnung
im Alltag leben zu können, müssen wir Gottesdienst feiern, um mit
dem Heiligen Geist ausgerüstet zu werden. Und wie sieht das mit der Unterordnung
jetzt in der Praxis aus? Ich werde es euch heute nicht
verraten. Denn Paulus erklärt es uns ausführlich
in dem Abschnitt zwischen Epheser 5, Vers 22, also dem nächsten
Vers, und Kapitel 6, Vers 9. Er sagt uns in diesen Versen
jetzt, wie Unterordnung praktisch aussieht, und zwar in der Ehe
zwischen Mann und Frau, dann in der Familie zwischen Eltern
und Kindern und schlussendlich auf der Arbeit zwischen Vorgesetzten
und Untergebenen. Wir werden uns in den nächsten
Predigten anschauen, was das genau in der Praxis heißt. Aber grundsätzlich gilt für jede
Gemeinschaft von Menschen, dass es deine Aufgabe ist, sich den
anderen unterzuordnen. Das bedeutet nicht, dass du dir
immer alles gefallen lassen musst. Aber es bedeutet, jeden anderen
mindestens so hoch zu schätzen wie dich selbst, wenn ich sogar
höre. Es bedeutet, dem anderen zu dienen
und für ihn Opfer zu bringen. Er hat zwei Gottesdienste. Beide sind wichtig. Den einen
feiern wir normalerweise sonntags und hoffentlich bald wieder hier
alle zusammen vor Ort. Den anderen gilt es, jeden Tag
des Lebens vor Gott zu leben und manchmal auch sich zu erkämpfen. Aber wie ist das eigentlich zur
Zeit, jetzt wo wir gar nicht wirklich Gottesdienst als Gemeinde
feiern? Wie ist es da mit dem Gottesdienst
feiern? Ich meine, vielleicht findest
du das ja gerade gar nicht so schlecht. Ja, man kann länger
schlafen. Das Wohnzimmersofa ist sehr wahrscheinlich
gemütlicher als die Gemeindestühle. Ich muss auch keine anderen Menschen
treffen. Ich bin schneller wieder zu Hause.
Spare mir die Fahrten und die Predigt höre ich ja trotzdem. Provokative Frage, ist es nicht
eigentlich zur Zeit viel besser als sonst? Ich hoffe, euch ist heute in
dieser Predigt klar geworden, dass ein Livestream zwar besser
ist als gar kein Gottesdienst, aber dass er eben einen Gottesdienst
auch nicht ersetzen kann. Denkt an das Dreieck. Ja, die
erste Richtung von Gott zu uns, die kann man auch einigermaßen
durch einen Livestream ersetzen. Aber die anderen beiden Richtungen,
die sind nicht zu ersetzen. Außer zu unseren Familien können
wir zu niemandem in der Gemeinde beim Singen reden. Und wirkliche
Gemeinschaft als Gemeinde gibt es auch nicht. Und auch die dritte
Richtung, die ist nur in Ansätzen da, weil wir Gott eben nicht
als gesamte Gemeinde gemeinsam antworten können. kein Livestream auf der Welt,
kann auf Dauer den Gottesdienst vor Ort ersetzen. Und es ist interessant, immer
dann, wenn Paulus Anweisungen für den Gottesdienst gibt, dann
beginnt er das mit den Worten, wenn ihr zusammenkommt. Und deswegen lasst uns dafür
beten, dass wir bald wieder gemeinsam Gottesdienst feiern können, um
von Gott mit dem Heiligen Geist beschenkt zu werden, um ihn anzubeten
und um für unser Leben ausgerüstet zu werden. Amen.
Gottesdienst feiern
Series Epheser
Gottesdienst feiern…
… damit du durch Gottes Wort mit dem Heiligen Geist erfüllt wirst
… damit du Gott durch den Heiligen Geist anbetest
… damit du für dein Leben mit dem Heiligen Geist ausgerüstet bist
| Sermon ID | 9722852371034 |
| Duration | 38:25 |
| Date | |
| Category | Sunday Service |
| Bible Text | Ephesians 5:18-21 |
| Language | German |
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